Chongqing regelt Identitätsprüfung und Änderungen bei ambulanten Terminen
Ein neuer Standard der Gesundheitskommission Chongqing behandelt namentliche Terminbuchungen, Buchungen durch Vertretende und ausgefallene Sprechstunden.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Die Gesundheitskommission Chongqing veröffentlichte am 22. Oktober 2026 den Standard zur Verwaltung ambulanter Terminleistungen unter dem Aktenzeichen 渝卫规〔2026〕3号. Er gilt ab Veröffentlichung für entsprechende Leistungen in medizinischen Einrichtungen ab Stufe zwei in Chongqing. Notaufnahmen, Fieberambulanzen, gesonderte Darmambulanzen und Internetambulanzen sind ausgenommen; andere medizinische Einrichtungen haben ihn entsprechend anzuwenden.
Buchungswege und Identität
Die betroffenen Einrichtungen müssen Terminsysteme mit Online-, Vor-Ort- und Buchungsmöglichkeiten während der Sprechstunde sowie Auskunftsschaltern oder Telefonberatung einrichten. Sie sollen Informationen regelmäßig veröffentlichen und zeitlich eingegrenzte Termine fördern. Wo möglich wird eine vollständige Terminvergabe außerhalb der Notfallversorgung unterstützt.
Buchungen müssen mit der tatsächlichen Identität erfolgen. Patienten müssen bei Buchung und Besuch gültige echte Identitätsdokumente und Kontaktdaten angeben. Wer für einen anderen Menschen bucht, muss zusätzlich den eigenen Namen, ein gültiges Identitätsdokument und Kontaktdaten bereitstellen. Eine eindeutige Patientenkennung soll Registrierung, Buchung und Behandlung verbinden.
Beim Besuch muss dasselbe gültige Dokument wie bei der Buchung verwendet werden, in körperlicher oder elektronischer Form. Die Einrichtung prüft die Übereinstimmung; abweichende Angaben machen den betreffenden Termin ungültig. Welche ausländischen Dokumente einzelne Plattformen unterstützen, nennt der Text nicht. Eine allgemeine Passakzeptanz aller Krankenhäuser ergibt sich daraus nicht.
Zeitfenster, Stornierung und Rückkehr mit Ergebnissen
Grundsätzlich sollen Termine mindestens eine Woche im Voraus für allgemeine, fachärztliche und besondere Sprechstunden buchbar sein und alle Plätze in die Buchungskanäle gelangen. Die Zeitfenster sollen auf höchstens 30 Minuten genau festgelegt werden. Das gesonderte Ziel einer durchschnittlichen Wartezeit in der Einrichtung von höchstens 30 Minuten garantiert keine individuelle Wartezeit.
Die Bestätigung muss Zeitfenster, Fachbereich, beruflichen Rang des Arztes und Stornierungsweg sowie die Folgen unentschuldigten Fernbleibens nennen. Wird ein ungenutzter Termin vor Ende der betreffenden Sprechstundeneinheit abgesagt, soll die Registrierung storniert und der Platz nach einem angemessenen Verfahren wieder freigegeben werden. Nicht abgesagte versäumte Termine fallen unter ein System zum Umgang mit Nichterscheinen.
Für Patienten, die nach Vorliegen der Ergebnisse von Untersuchungen desselben Besuchs erneut vorsprechen müssen, ist ein Rückkehrmechanismus mit angemessener Reihenfolge vorgesehen. Ärzte werden ermutigt, spätere Kontrollen oder fachübergreifende Termine bereits im Sprechzimmer zu buchen.
Sprechstundenausfall und Gebühren
Fällt eine ärztliche Sprechstunde aus, soll eine bereits gebuchte Leistung nicht einfach gestrichen werden. Die Einrichtung soll rechtzeitig einen Nachholtermin oder einen anderen Arzt mit mindestens gleichem Rang organisieren und den Patienten vorher informieren.
Einrichtungen müssen kooperierende Buchungsplattformen kontrollieren und dürfen nicht mit Drittanbietern zusammenarbeiten, die zusätzliche Gebühren verlangen. Registrierungs- und verbundene Gebühren müssen den Preisregeln entsprechen und transparent sein. Arztpläne, freie Plätze und Buchungshinweise sind unter anderem auf offiziellen Websites und offiziellen öffentlichen Konten bekanntzugeben.
Wer einen Besuch in Chongqing plant, kann daher Dokumentenübereinstimmung, Angaben der Vertretung, Stornierungsablauf und Änderungsmitteilungen gezielt prüfen. Der Standard beschreibt Pflichten im genannten Bereich, ohne Versicherungsschutz oder einen zusätzlichen Anspruch auf einen bestimmten Facharzttermin zu gewähren.