China-Japan Friendship Hospital berichtet über zwei Beckenexenterationen mit Rekonstruktion
Das Pekinger Krankenhaus beschreibt zwei Septemberoperationen bei lokal fortgeschrittenem tiefem Rektumkrebs mit abgestimmter Tumorresektion sowie Harn-, Darm- und Dammrekonstruktion.
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Das China-Japan Friendship Hospital in Peking hat zwei totale Beckenexenterationen (TPE) beschrieben, die bei chinesisch-japanischen Workshops zu Verdauungstrakttumoren im September 2026 durchgeführt wurden. Der am 24. Oktober veröffentlichte Bericht betrifft abgeschlossene Operationen und deren Rekonstruktionsplanung. Professor Uehara, Leiter der kolorektalen und analen Chirurgie am japanischen Juntendo University Hospital, nahm mit seinem Team gemeinsam mit den Krankenhausspezialisten teil.
12. September: Tumorentfernung und Dammrekonstruktion
Der erste Patient hatte ein lokal fortgeschrittenes tiefsitzendes Rektumkarzinom. Der Tumor war in Nachbargewebe eingewachsen und hatte die Haut durchbrochen; die Ulzeration beeinträchtigte die Lebensqualität erheblich. Am 12. September führten die Teams die TPE durch. Dr. Kondo und Kollegen vom Nippon Medical School Hospital beteiligten sich ebenfalls und rekonstruierten den Damm mit einem Muskel-Haut-Lappen.
Nach Darstellung des Krankenhauses umfasst TPE die Entfernung von Rektum, Harnblase und betroffenen Fortpflanzungsorganen sowie die anschließende Rekonstruktion von Verdauungs- und Harnwegen. Nach ausgedehnter Resektion kann ein großer Hohlraum im Beckenboden und Dammbereich verbleiben, der eine abgestimmte rekonstruktive Versorgung erfordert.
Der Lappen sollte hier diesen Raum ausfüllen, den Dammdefekt bedecken und die Voraussetzungen für die Wundheilung verbessern. Die Verringerung von Infektionsrisiken, Darm- oder Harnfisteln und Beckenbodenhernien waren Behandlungsziele, keine veröffentlichten Nachsorgebefunde. Die Fachleute beurteilten den Fall und planten die Operation gemeinsam, sodass Tumorresektion, Rekonstruktion und Wundversorgung ineinandergriffen.
20. September: eine zweite fachübergreifende Operation
Auch der zweite Patient hatte ein lokal fortgeschrittenes tiefes Rektumkarzinom. Die Beckenanatomie war komplex; der Tumor lag eng an benachbarten Harn-, Fortpflanzungs- und Beckenbodenstrukturen. Professor Uehara kam für die Operation am 20. September erneut nach Peking.
Sein Team arbeitete mit Allgemein- und kolorektaler Chirurgie, Urologie, Anästhesie, Bildgebung, Pathologie, Intensivmedizin und Pflege zusammen. Als zentrale Punkte von Operation und begleitender Lehre nennt der Bericht anatomische Schichten, den Umgang mit seitlichen Lymphknoten, Gefäß- und Nervenschutz sowie Harn- und Darmrekonstruktion.
Aussagekraft des klinischen Berichts
Für Menschen, die eine Beurteilung eines fortgeschrittenen Beckentumors suchen, zeigen die Fälle, wie ausgedehnte Organentfernung und Rekonstruktion eine gemeinsame Planung von Tumorchirurgie, Urologie, rekonstruktiver Versorgung und perioperativen Diensten erfordern können. Angestrebt wurde die Möglichkeit einer radikalen Resektion bei möglichst weitgehendem Funktionserhalt und möglichst wenigen Komplikationen.
Der Artikel nennt weder Entlassungszustand noch Rückfalldaten oder langfristige funktionelle Ergebnisse. Die Teilnahme der japanischen Gastteams an diesen Workshops belegt keinen dauerhaften Terminservice und keine entsprechende Behandlungsmöglichkeit für alle anderen Patienten.