ECMO unterstützt Hochrisiko-Klappenersatz per Katheter in Shaanxi
Das Volkskrankenhaus der Provinz Shaanxi berichtet über TAVR bei einem 76-jährigen Patienten mit schwerer Aortenstenose und 29% Ejektionsfraktion.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Das Volkskrankenhaus der Provinz Shaanxi hat über einen kathetergestützten Aortenklappenersatz (TAVR) mit Kreislaufunterstützung durch extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) bei einem 76-jährigen Patienten berichtet. Wiederholtes Engegefühl im Brustkorb, Atemnot und nächtliche Luftnot hatten zu mehreren Krankenhausaufnahmen geführt; die Herzinsuffizienz trat erneut auf. Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion war auf 29% abgesunken, die Pumpfunktion damit stark beeinträchtigt.
Geplante Kreislaufunterstützung bei mehreren Risiken
Die Untersuchungen zeigten eine schwere Aortenklappenstenose mit Insuffizienz. Die Klappe war verdickt und verkalkt; die Spitzengeschwindigkeit betrug 4,2 m/s, der maximale Druckgradient über der Klappe 71 mmHg. Ein stark abgewinkelter Aortenbogen, Verkalkungen an mehreren großen Gefäßen und Thromben erhöhten die Risiken.
Das Krankenhaus bewertete eine herkömmliche Operation als äußerst riskant. Besonders schwierig war die Aufrechterhaltung eines stabilen Kreislaufs während der Klappenmanipulation, da ein Kreislaufzusammenbruch drohte. Nach fachübergreifender Beratung entschieden die Kardiologie III und die beteiligten Teams, TAVR über die Femoralarterie mit ECMO-Unterstützung durchzuführen.
Ablauf und unmittelbare Befunde
Zunächst wurde die ECMO-Unterstützung eingerichtet. Über die rechte Femoralarterie als Hauptzugang erfolgten eine Angiografie der Aortenwurzel, die Passage der Klappe mit einem Führungsdraht und eine Ballonvordilatation. Anschließend wurde die künstliche Klappe freigesetzt.
Die sofortige transösophageale Echokardiografie zeigte eine gut funktionierende Klappenprothese. Die Geschwindigkeit über der Klappe lag bei 148 cm/s, der Druckgradient war auf 9 mmHg gesunken. Das Krankenhaus meldete eine deutliche hämodynamische Verbesserung und den Abschluss des Eingriffs.
Der am 19. Oktober 2026 veröffentlichte Bericht zeigt die Verbindung von Klappenintervention und mechanischer Kreislaufunterstützung nach Prüfung mehrerer Risiken. Für Menschen, die eine Einschätzung einer komplexen Klappenerkrankung suchen, liegt der Nutzen in der beschriebenen Bewertung und Strategie. Die Ergebnisse sind unmittelbare Befunde eines Einzelfalls; sie belegen weder den Entlassungsverlauf noch das langfristige Überleben oder die Eignung für andere Patienten.