Russischsprachige Betreuung bei Eierstocktumor-Operation in Sanya
Das Mutter-Kind-Krankenhaus Sanya beschreibt russische Anamnese, Operationsaufklärung und tägliche Visiten für eine 55-jährige Patientin aus Russland.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Eine 55-jährige russische Patientin mit dem Pseudonym Elena wurde im Sanya Maternal and Child Health Hospital wegen eines zwölf Zentimeter großen Eierstocktumors mittels Ein-Port-Laparoskopie operiert. Der Bericht vom 5. März 2026 beschreibt, wie russischsprachige Kommunikation Untersuchung, Therapieaufklärung und postoperative Versorgung begleitete.
Symptome und Operation auf Russisch besprechen
Elena stellte sich wegen ungewöhnlicher Blutungen nach den Wechseljahren in der Gynäkologie vor. Die fremde Umgebung, die Sprachbarriere und Ungewissheit über ihre Erkrankung machten ihr zunächst Angst. Ärztin Luo Na, die Russisch spricht, erhob die Vorgeschichte und besprach die Symptome direkt in dieser Sprache.
Luo beantwortete auch Fragen von Elena und ihren Angehörigen. Sie erklärte Erkrankung, geplantes Operationsverfahren, Risiken und Prognose auf Russisch. Visuelle medizinische Materialien halfen, die Notwendigkeit und Durchführbarkeit der Entfernung zu erläutern. Laut Krankenhaus erleichterte das Verständnis des Plans der Patientin und ihrer Familie die Vorbereitung auf den Eingriff.
Tumorentfernung über einen laparoskopischen Zugang
Das gynäkologische Team entfernte den zwölf Zentimeter großen Tumor über einen einzelnen laparoskopischen Zugang. Dabei sollten die normalen Gewebe und Organe im Becken möglichst geschützt werden.
Elena wog etwa 100 Kilogramm, was den Eingriff technisch erschwerte. Das Krankenhaus berichtete über eine vollständige Entfernung, einen reibungslosen Verlauf, geringen Blutverlust und kurze Operationsdauer. Anschließend wurden Vitalzeichen und Wundheilung im Rahmen der stationären Pflege weiter überwacht.
Tägliche Visiten bis zur Entlassung
Luo führte auch nach der Operation täglich russischsprachige Visiten durch. Neben Vitalzeichen und Wunde besprach sie postoperative Beschwerden, beantwortete Fragen zur Erholung und gab Hinweise zur Genesung. Die Sprachhilfe setzte sich damit über das Aufklärungsgespräch hinaus in der täglichen Versorgung fort.
Am vierten Tag nach dem Eingriff erfüllte Elena die Entlassungskriterien. Sie und ihre Familie übergaben einen Dankesbrief auf Chinesisch und Russisch, in dem sie besonders die durchgängige russische Kommunikation während Diagnostik, Operation und Erholung hervorhoben.