FAHZU nutzt OmniPT in der Krebspathologie: KI zählt, Pathologen entscheiden abschließend
Ein Bericht vom Dezember 2024 beschreibt OmniPT bei Magen-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs, Labordaten und Schnittzählung unter abschließender ärztlicher Beurteilung.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Die Website der Provinzregierung Zhejiang berichtete am 26. Dezember 2024 über den Einsatz des KI-Pathologieassistenten OmniPT am Ersten angegliederten Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Zhejiang-Universität. Das Haus in Hangzhou konzentriert sich unter anderem auf Magen-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs. Visuelle und Sprachmodelle unterstützen die Pathologen durch Mensch-Computer-Interaktion.
Von der Probe zu Klassifikation und Grading
Nach Eingang von Gewebe- oder Zellproben beurteilen Pathologen Veränderungen und Art der Erkrankung. OmniPT unterstützt die Schnittbewertung, beschleunigt die Analyse und hilft laut Bericht, Details zu beachten, die einem ermüdeten Arzt entgehen könnten.
Die Labortests des Hauses umfassten Tumorklassifikation, Grading, Gefäß- und Nerveninvasion sowie Marker des weiteren Krankheitsverlaufs. Genannt wurden 80–90% Genauigkeit bei Analysen und Vorhersagen über die getesteten Krebsarten. Dies sind berichtete Labordaten, keine individuelle Garantie für Diagnose oder Behandlungsergebnis.
Mitosenzählung: 30–60 Minuten manuell, unter 10 Sekunden per KI
Pathologieleiter Zhang Jing nannte die Mitosenzählung bei Gliomen als Beispiel. Diese Tumoren können im Gehirn oder Rückenmark auftreten. Die manuelle Zählung eines Schnitts unter hoher mikroskopischer Vergrößerung benötige mindestens eine halbe bis eine Stunde; OmniPT erledige diese Aufgabe in weniger als zehn Sekunden.
Verglichen wird das Zählen, nicht die gesamte Zeit von der Probenabgabe zum Befund. Unklare Formen werden einem Pathologen vorgelegt. Zhang erläuterte dies an zehn unsicheren Mitosefiguren, die ihm zur endgültigen Beurteilung übermittelt würden, statt sie allein maschinell zu entscheiden.
Wiederholungen unterstützt, Diagnose ärztlich geführt
Laut Bericht übernimmt OmniPT mehr als 90% der repetitiven Aufgaben, während weiter zu prüfende Merkmale bei den Pathologen bleiben. Die Entwicklung orientierte sich an klinischen Anforderungen, schnellerer Schnittbewertung und wiederkehrenden Arbeiten.
Zhang beschreibt einen von Ärzten gesteuerten Assistenten mit abschließender ärztlicher Beurteilung. Der eingesetzte Ablauf verbindet Berechnung, Weitergabe unklarer Bilder und medizinische Prüfung; die Maschinenanalyse allein ist nicht die endgültige Patientendiagnose.