Indonesischer Patient erhält komplexen Koronareingriff an drei Gefäßen in Nanjing
Das Provinzkrankenhaus Jiangsu passte Ballonstrategien an starke Engstellen und Verkalkungen an; der Patient wurde im Juli entlassen.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Ein sechzigjähriger Indonesier kehrte nach einem Koronareingriff im Provinzkrankenhaus Jiangsu in Nanjing nach Hause zurück. Der städtische Bericht vom 24. Juli 2025 schildert den Weg von Herrn N und die Behandlung aller drei schwer erkrankten Herzkranzgefäße.
Suche nach einer Alternative nach Ohnmacht
Etwa zwei Monate zuvor war er plötzlich ohnmächtig geworden und zweimal vor Ort untersucht worden. Die Diagnose lautete schwere koronare Herzkrankheit. Ein Bypass wurde empfohlen, doch er hatte Bedenken gegen eine offene Brustkorboperation und erhielt Medikamente.
Auf TikTok sah er Videos der indonesischen Kardiologin Jasmine über komplexe Eingriffe im Jiangsu-Krankenhaus. Er kontaktierte sie; sie schlug eine Behandlung in China vor.
Das Team von Professor Li Chunjian prüfte den Fall. Die ausländischen Angiogramme zeigten schwere Engstellen und starke Verkalkung in allen drei Arterien. Trotz der Komplexität hielt das Team einen interventionellen Ansatz für angezeigt.
Unterschiedliche Strategien für einzelne Läsionen
Der Eingriff begann am 17. Juli um 9.30 Uhr. Bei ausgewählten Läsionen kombinierte das Team Schneide- und medikamentenbeschichtete Ballons, ohne dort ein Implantat zu hinterlassen und um viele Stents zu vermeiden.
Stark verkalkte Bereiche wurden mit einem Stoßwellenballon vorbereitet. Li erklärte, dass akustische Wellen den Kalk aufbrechen, damit ein Stent sich besser entfaltet. Die alleinige Ballontherapie einzelner Stellen war somit von der Stentvorbereitung verkalkter Bereiche zu unterscheiden.
Nach drei Stunden war der Eingriff an der schweren Dreigefäßerkrankung abgeschlossen.
Erholung und Heimreise
Das Krankenhaus berichtete über gute Erholung unter ärztlicher und pflegerischer Betreuung. Herr N wurde am 22. Juli entlassen und kehrte nach Indonesien zurück.
Vor der Abreise dankte er dem Team. Sein Weg führte von ausländischen Diagnosebildern und dem Kontakt zur indonesischen Ärztin zu einer den jeweiligen Läsionen angepassten Behandlung.