Mongolische Patientin berichtet nach Tagesbehandlung in Beijing Chaoyang über Schmerzlinderung
Eine 65-Jährige mit Schmerzen nach Lendenwirbelsäulenversteifung erhielt Nervenwurzel-Radiofrequenzbehandlung und Eigenplasma-Injektion.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Eine 65-jährige Mongolin reiste wegen starker, nach einer Wirbelsäulenoperation anhaltender Schmerzen ins Beijing Chaoyang Hospital. Der Bericht vom 23. September 2025 beschreibt einen minimalinvasiven tageschirurgischen Eingriff und den Zustand zwei Tage später.
Jahrelange Schmerzen nach Versteifung
Frau Y war 2014 in ihrem Heimatland an der Wirbelsäule versteift worden. Danach hatte sie ständig stechende Schmerzen beidseits im unteren Rücken und Gesäß sowie an den Rückseiten beider Ober- und Unterschenkel.
Sie bewertete sie in Ruhe mit 7–8 von zehn und bei Bewegung mit 8–9. Langfristige orale und gespritzte Schmerzmittel hatten nicht geholfen. Ihr Alltag war stark eingeschränkt; laut Bericht konnte sie nicht stehen oder gehen. Vor Peking suchte sie mehrere Behandlungsorte auf.
Untersuchung und tageschirurgischer Eingriff
Das Schmerzteam unter Zhang Jinhua erhob eine ausführliche Anamnese und führte fachliche Untersuchungen durch. Es diagnostizierte ein Failed-back-surgery-Syndrom, FBSS. Der Begriff bezeichnet anhaltende lumbosakrale Schmerzen nach Lendenwirbelsäulenoperationen, teils mit neurologischen oder anderen Funktionsstörungen.
Gewählt wurde eine Radiofrequenzbehandlung der lumbalen Nervenwurzeln kombiniert mit Injektion ihres eigenen Plasmas. Die Behandlung erfolgte in der Tageschirurgie; Frau Y wurde am selben Tag entlassen.
Ergebnis nach zwei Tagen
Das Krankenhaus berichtete nach zwei Tagen über rund 90 % Schmerzlinderung. In Ruhe war sie schmerzfrei; der Bewegungsschmerz war auf 2–3 von zehn gefallen.
Sie benötigte keine Schmerzmittel mehr und konnte gehen; ihr Alltag hatte sich dem Bericht zufolge weitgehend normalisiert. Dies sind Ergebnisse der frühen Nachbeobachtung dieser einzelnen Patientin.
Die Abteilung erklärte, die kombinierte Technik gehöre bereits zum klinischen Angebot. Eine breitere Verbreitung war ein Ziel für die Zukunft.