Ruijin meldet 600 Behandlungen mit chinesischem Protonensystem
Das Shanghaier Krankenhaus beschreibt nahezu fünfzig Tumorarten und pädiatrische Erfahrungen mit SAPT-PS-01.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Das Ruijin-Krankenhaus Shanghai meldete zum 15. April 2025 insgesamt 600 mit dem Protonentherapiesystem SAPT-PS-01 behandelte Tumorpatienten. Das Haus der Medizinischen Fakultät der Shanghai Jiao Tong University stellte den Dienst bei einem am Folgetag kommunal veröffentlichten Briefing vor.
Klinische Nutzung seit 2023
Das in China hergestellte System wurde im November 2023 offiziell klinisch eingeführt. Die 600 Patienten beziehen sich auf Behandlungen mit diesem Gerät seit jener Einführung.
Bis April 2025 hatte sich sein Spektrum laut Krankenhaus auf nahezu fünfzig Tumorarten erweitert und umfasste übliche Strahlentherapieindikationen. Die Angaben beschreiben die klinische Aktivität und den genannten Einsatzbereich dieses Systems.
Tumor treffen und Nachbargewebe schonen
Als klinischen Ansatz erläuterte das Krankenhaus die gezielte Bestrahlung des Tumors bei geringerer Belastung gesunden Nachbargewebes. Besonders betont wurde dies bei Patienten, für die langfristige Behandlungsfolgen wichtig sind.
Genannt wurden Kinder sowie Erwachsene mit Tumoren des Zentralnervensystems, im Kopf-Hals-Bereich und an anatomisch komplexen Stellen. Der Schutz benachbarter Strukturen spielt dort bei der Planung eine besondere Rolle.
Erfahrungen mit Kindern
Ruijin berichtete über den Beginn pädiatrischer Protonentherapie in Shanghai im August 2023, vor der offiziellen klinischen Einführung des Systems im November.
Bis zum April-Briefing wurden 23 Kinder damit behandelt; das jüngste war drei Jahre alt. Protonenteam-Arzt Gao Yunsheng sagte, die Behandlung sei bei den bisher versorgten Kindern reibungslos verlaufen, mit guten Ergebnissen und Sicherheit.
Das Krankenhaus berichtete außerdem über Nachbeobachtung zu Überleben, Tumorkontrolle und Behandlungstoxizität.