Syrische Patientin erhält Brusttumorentfernung und Rekonstruktion in Guangdong
Eine 40-Jährige mit einem 15 Zentimeter großen rechten Brusttumor wurde am Guangdong Provincial People’s Hospital vier Stunden lang mit Eigengewebe rekonstruiert.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Eine 40-jährige Syrerin erhielt am Guangdong Provincial People’s Hospital die Entfernung eines großen rechten Brusttumors und eine Brustrekonstruktion. Der vierstündige Eingriff kombinierte erweiterte Entfernung mit Verkleinerung, Straffung, Fixierung und Umformung durch eigenes Gewebe.
Sieben Jahre auf Behandlungssuche
Die unter dem Pseudonym Syria vorgestellte Patientin hatte wegen des bis zu 15 Zentimeter großen Tumors sieben Jahre lang verschiedene Kliniken besucht. 2024 erfolgte vor Ort eine Nadelbiopsie; auf Empfehlung eines Freundes kam sie danach nach Guangzhou.
Zunächst suchte sie dort ein anderes Krankenhaus auf und erhielt die Auskunft, mehrere Operationen zu benötigen. Nach weiteren Erkundigungen wandte sie sich an das Guangdong Provincial People’s Hospital.
Der Tumor drückte stark auf die Brustwand und beeinträchtigte Alltag und Schulterfunktion. Der ausgeprägte Größen- und Formunterschied verursachte zudem länger anhaltende psychische Belastung. Eine kontrastverstärkte Brust-MRT zeigte die große rechte Raumforderung und eine linke Raumforderung.
Entfernung und ausgewogene Rekonstruktion
Wang Kun organisierte eine umfassende Untersuchung und plante eine erweiterte Tumorentfernung mit symmetrischer Formung beider Brüste. Neben der Entfernung wurde das spätere Aussehen berücksichtigt.
Unter seiner Anleitung führten Zhang Liulu und Gao Hongfei den kombinierten Eingriff aus. Zur Rekonstruktion verwendeten sie Eigengewebe und achteten auf einen Sicherheitsabstand bei der Entfernung.
Die Klinik berichtete über vollständige Entfernung in vier Stunden und ausgeglichene Form, Volumen und Position nach der Rekonstruktion. Patientin und Familie äußerten sich zufrieden.
Unterstützung und Entlassung
Eine Woche nach der Operation dankte sie Ärzten und Pflegekräften in einem Brief für Betreuung und Hilfe. Zum Krankenhausbericht vom 30. September 2025 war sie bereits entlassen.
Die Brustabteilung beschrieb außerdem ein eigenes Orientierungsteam für Patienten aus dem Ausland, das medizinische Koordination und Kommunikation während der Behandlung unterstützt.