Chongqing bündelt internationale Versorgung in 22 Einrichtungen und Servicestellen
Fünf Krankenhäuser und 17 Servicestellen bilden die erste Gruppe; hinzu kommen zweisprachige Teams und konkrete Behandlungsangebote.
Veröffentlicht von CareAtlas · Redaktionelle Richtlinien
Chongqing hat eine erste Gruppe von 22 Einrichtungen für internationale Patienten eingerichtet: fünf Krankenhäuser und 17 Servicestellen. Ein am 24. Februar 2026 veröffentlichter Bericht der Stadtregierung beschreibt ein Netz aus internationalen Ambulanzen, stationärer Behandlung und Gesundheitsmanagement sowie einen lokalen Standard für medizinische Leistungen.
Versorgungsstandard und zweisprachiges Team
Die Stadt hat den lokalen Standard „Spezifikation internationaler medizinischer Dienstleistungen“ erlassen, der unter anderem Diagnose- und Behandlungsabläufe regelt. Das Erste angegliederte Krankenhaus der Medizinischen Universität Chongqing leitete dessen Ausarbeitung.
Laut Vizepräsident He Jianguo hat das Krankenhaus ein medizinisches Kernteam zusammengestellt, das Chinesisch und Englisch spricht. Es baut seine Erfahrungen in internationaler Behandlung und Verwaltung aus und hält dabei an seiner Aufgabe als öffentliches Krankenhaus fest. Die erste städtische Gruppe verbindet Krankenhausleistungen mit eigenständigen Servicestellen für verschiedene Phasen der Versorgung.
Kombinierte Behandlung von Nacken- und Schulterschmerzen
Das Volkskrankenhaus Chongqing bietet ein Programm zur Linderung von Nacken- und Schulterschmerzen an, das chinesische und westliche Medizin verbindet. Vizepräsident Luo Xiaoji erläuterte, dass Akupunktur und Moxibustion mit westlichen Diagnose- und Behandlungsmethoden kombiniert werden.
Zum Zeitpunkt des Berichts hatten mehr als 100 ausländische Staatsangehörige dieses Angebot genutzt.
Fokussierter Ultraschall für eine amerikanische Patientin
Der Bericht schildert außerdem die Behandlung der an Brustkrebs erkrankten Amerikanerin Sophia im Haifu-Krankenhaus Chongqing. Sie erhielt eine Ablation mit fokussiertem Ultraschall. Der geschäftsführende Vizepräsident Xiong Yu sagte, der Eingriff sei ohne Hautschnitt erfolgt, die Läsion vollständig abladiert und die Patientin anschließend entlassen worden.
Sophia berichtete, ihre MRT-Aufnahmen verglichen zu haben, und zeigte sich mit dem erkennbaren Behandlungseffekt zufrieden. Die Aussagen von Krankenhaus und Patientin beziehen sich auf das unmittelbare Ergebnis; eine langfristige onkologische Nachbeobachtung liegt darin nicht vor.