Tuina-Therapie
1. Geplante besondere diagnostische und therapeutische Leistungen der Abteilung:
Feuchte Umschläge mit traditionellen chinesischen Arzneimitteln, Bäder und Waschungen mit traditionellen chinesischen Arzneimitteln, Ionenapplikation traditioneller chinesischer Arzneimittel sowie weitere Verfahren.
2. Geplante Fortführung der Behandlung von Erkrankungen mit besonderen Behandlungsvorteilen sowie vereinbarten Rezepturen oder klinikinternen Präparaten:
Zu den derzeit von unserer Abteilung beantragten Erkrankungen mit besonderen Behandlungsvorteilen gehören die Zervikalspondylose und der Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule. Als weitere Erkrankungen mit besonderen Behandlungsvorteilen sind künftig Dysfunktionen des Iliosakralgelenks und die Arthrose des Kniegelenks vorgesehen.
Geplante vereinbarte Rezeptur oder klinikinterne Zubereitung: Salbenmassage mit traditionellen chinesischen Arzneimitteln.
3. Aktualisierte Vorstellung der Abteilung:
Die Abteilung für Tuina wurde im Oktober 1984 gegründet und ist heute die Einrichtung, an der der Vorsitzende der Schmerztherapie-Fachsektion der Chinesischen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin tätig ist. Leiter der Abteilung ist Tang Xuezhang. Die Abteilung verfügt über 2 Chefärzte, 2 leitende Oberärzte und 4 behandelnde Ärzte. Alle haben an renommierten Hochschulen für Traditionelle Chinesische Medizin in Beijing, Shanghai und anderen Städten des Landes studiert und wurden mehrfach zu medizinischen Tätigkeiten und Lehrveranstaltungen ins Ausland eingeladen. Zur Ausstattung der Abteilung gehören 1 modernes Traktionsgerät, 6 Geräte für Magnet-Vibrationstherapie und 6 Geräte zur Ultraschall-Phonophorese.
Besondere diagnostische und therapeutische Schwerpunkte der Abteilung: Charakteristisch ist die Behandlung verschiedenster Erkrankungen mit manuellen Techniken. Dabei werden die kraftvollen Techniken der nördlichen Schule organisch mit den feinen Techniken der südlichen Schule verbunden. Auf diese Weise hat sich schrittweise ein umfassendes Behandlungssystem herausgebildet, das Kraft und Sanftheit miteinander verbindet. Bei Zervikalspondylose, Periarthritis humeroscapularis, Bandscheibenvorfällen der Lendenwirbelsäule, Verletzungen des Iliosakralgelenks und dem chronischen Erschöpfungssyndrom werden besondere Behandlungserfolge erzielt, die von den Patienten sehr geschätzt werden.
4. Vorstellung der geplanten Spezialsprechstunden
1. Zervikalspondylose: Die Abteilung für Tuina behandelt die Zervikalspondylose hauptsächlich mit Massagetechniken und kombiniert diese mit verschiedenen weiteren Verfahren wie computergestützter Traktion und Arzneimittelauflagen. Die Behandlung der verschiedenen Formen der Zervikalspondylose zeichnet sich durch schnellen Wirkungseintritt, geringe Belastung und niedrige Kosten aus. Auch bei häufigen Beschwerden im Zusammenhang mit Zervikalspondylose wie zervikogenen Kopfschmerzen, Schwindel, Taubheitsgefühlen in den oberen Extremitäten sowie hartnäckigen Schulter- und Rückenschmerzen werden gute Behandlungserfolge erzielt.
2. Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule: Der Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule ist eine häufige Erkrankung im Lendenbereich und tritt oft bei Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit sowie bei körperlich arbeitenden Personen auf. Typische Symptome sind Schmerzen im Lumbosakralbereich und Taubheitsgefühle in den unteren Extremitäten. Die Abteilung für traditionelle chinesische Massage behandelt diese Erkrankung hauptsächlich mit manuellen Techniken. Im Laufe langjähriger klinischer Tätigkeit wurden die verschiedenen, in China seit Jahrhunderten überlieferten manuellen Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin organisch miteinander verbunden und flexibel sowie wirksam in der klinischen Behandlung eingesetzt. Dadurch hat sich schrittweise ein umfassendes, charakteristisches Behandlungssystem herausgebildet, das Kraft und Sanftheit miteinander verbindet. In Kombination mit der Traktionsbehandlung auf einer elektrisch betriebenen Traktionsliege erfreut sich dieses Verfahren bei zahlreichen Patienten mit Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule großer Beliebtheit.
3. Pädiatrische Tuina: Die Spezialsprechstunde für pädiatrische Tuina ist auf die Behandlung von Durchfall, Erbrechen, Nahrungsstagnation, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Bauchschmerzen, Rektumprolaps, Erkältungen, Husten, Asthma, Fieber, Enuresis, nächtlichem Schreien, muskulärem Schiefhals, einem steifen Nacken nach dem Schlafen und kindlichen Krampfanfällen ausgerichtet. Da die inneren Organe von Kindern empfindlich, Körper und Lebensenergie noch nicht vollständig entwickelt und Haut sowie Gewebe zart sind, legt unsere Abteilung bei den pädiatrischen Tuina-Techniken besonderen Wert auf eine leichte, schnelle und sanfte Ausführung, eine ruhige und präzise Anwendung, gleichmäßige, tief eindringende Kraft sowie eine Dosierung, die den Krankheitsherd angemessen erreicht und dort endet. Eine übermäßige Kraftanwendung wird vermieden. Zum Einsatz kommen vor allem die grundlegenden Techniken Drücken, Reiben, Kneifen, Kneten, Schieben, Führen, Rollen, Schütteln, Kneifen und Anheben, Klopfen und Schaben sowie kombinierte Verfahren wie „Die Hornisse dringt in die Höhle ein“, „Wasser in die Erde führen“, „Erde in das Wasser führen“, „Den Mond vom Grund des Wassers holen“, „Das Pferd über den Himmelsfluss treiben“, „Xuanji öffnen“, „Entlang der Sehne drücken, reiben und massieren“ sowie das Kneten von Nabel und Steißbein in Kombination mit dem Reiben der sieben Wirbel. Damit werden die entsprechenden klinischen Beschwerden bei Kindern behandelt.
5. Vorstellung der Ärzte der Abteilung: siehe gesonderten Ordner „Vorstellung der Ärzte der Abteilung für Tuina“.
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Ärzte
Arztprofile: 1
唐学章
Leitender Arzt (chinesischer Berufsrang)
Klinische Schwerpunkte
Anwendung eines kombinierten chinesisch-westlichen Diagnose- und Behandlungssystems bei Wirbelsäulenerkrankungen mit umfangreicher klinischer Erfahrung bei Zervikalspondylose, Schulterperiarthritis, lumbaler Bandscheibenhernie, Verletzungen des Iliosakralgelenks und Fasziitis.