Abteilung für interventionellen Ultraschall
Die interventionelle Ultraschallabteilung verbindet minimalinvasive Behandlung mit diagnostischer Bildgebung und führt regelmäßig verschiedene ultraschallgeführte Eingriffe durch.
Zu den Interventionen zählen Nadelbiopsien und Radiofrequenz- oder Mikrowellenablation solider Tumoren etwa in Leber, Schilddrüse und Brust, mit kontrastverstärktem Ultraschall zur Kontrolle nach dem Eingriff; Katheterdrainagen bei Gallenwegsverschluss (PTCD/PTGBD), Leberabszessen sowie Pleura- und Bauchflüssigkeit; und Sklerotherapie von Zysten. Das Krankenhaus bezeichnet diese Verfahren als minimalinvasiv.
Spezielle Ultraschallleistungen: - Kontrastverstärkter Ultraschall zur Beobachtung der Läsionsdurchblutung und Beurteilung gut- oder bösartiger Merkmale. - Magen- und Darmultraschall mit Kontrastmittel zur Beurteilung der Wand und von Läsionen wie Tumoren, Ulzera und Invaginationen. - Dreidimensionaler geburtshilflicher, gynäkologischer und Beckenbodenultraschall, einschließlich Betreuung vor und nach der Schwangerschaft, Gebärmutter- und Eileiterbildgebung, fetalem Fehlbildungsscreening und Beckenbodenbewertung. - Transrektaler Ultraschall bei Erkrankungen wie perianalem Abszess und Fistel. - Hirnultraschall bei Neugeborenen über die Fontanelle zur Überwachung etwa von intraventrikulären Blutungen und hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie bei Frühgeborenen. - Lungenultraschall bei Zeichen von Pneumonie, Lungenödem und Pneumothorax. - Muskel-Skelett-Ultraschall von Bändern, Sehnen, Muskeln und Nerven sowie ultraschallgeführte Gelenkinjektionen, Lösung faszialer Adhäsionen und Nervenblockaden.
Die Abteilung betont präzise und minimalinvasive Versorgung.
Das Krankenhaus erläutert, dass die Ablation lokale Wärme zur Inaktivierung von Tumorzellen nutzt und die Schädigung benachbarten gesunden Gewebes verringern soll; Katheterdrainagen beschreibt es als wenig traumatisch mit rascher Erholung.
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