Gynäkologie
1. Allgemeine Situation: Die Abteilung für Gynäkologie wurde 2006 gegründet und hat sich nach mehr als zehnjähriger Arbeit zu einer Schlüsselabteilung eines umfassenden Krankenhauses der Tertiärstufe Klasse A entwickelt, die Medizin, Lehre und Forschung vereint. 2. Bettenkapazität: Die Abteilung für Gynäkologie verfügt derzeit über 53 Betten, die in 3 Gruppen geführt werden; das Krankheitsspektrum umfasst gynäkologische Tumoren, reproduktive Endokrinologie, Familienplanung, Unfruchtbarkeit, Beckenbodenfunktionsstörungen und gestationsbedingte Trophoblastenerkrankungen. Jährlich werden mehr als 5.000 Patientinnen aufgenommen und mehr als 1.000 Operationen durchgeführt. 3. Personal: 4 Chefarztinnen und Chefärzte, 6 leitende Oberärztinnen und Oberärzte sowie 9 Mitarbeitende mit Masterabschluss oder höher. Unter Leitung der Abteilungsleitung entsendet die Abteilung Leistungsträger zur Weiterbildung, führt aktiv Fachtechniken und Konzepte ein und lädt Experten zur Anleitung und zum Austausch ins Krankenhaus ein, um mit der Entwicklung des Fachgebiets Schritt zu halten. 4. Geräteausstattung: Die Abteilung ist mit fachspezifischen Operations- und Bildgebungsgeräten ausgestattet, darunter: ein komplettes Set STORZ-Hysteroskopie- und Laparoskopiegeräte, Kolposkopiegeräte, ein CO2-Lasertherapiegerät, ein Elektrostimulationsgerät zur Beckenbodenrehabilitation, TCD, SIEMENS-Magnetresonanztomographen mit 1,5 T und 3,0 T, 64-Zeilen- und 640-Schicht-Spiral-CT, 3D-DSA, PET-CT und weitere. 5. Klinische Schwerpunkte: (1) Ambulanz: Die Abteilung übernimmt die medizinische Grundversorgung des Campus und der umliegenden Gebiete mit durchschnittlich mehr als 500 ambulanten Patientinnen pro Tag, einschließlich akut und kritisch kranker Patientinnen sowie Patientinnen mit schwierigen und kritischen Erkrankungen. Unsere Abteilung hat mehrere Jahre lang die Aufgabe des „Screenings auf zwei Krebsarten“ übernommen und das Vertrauen der Patientinnen sowie die Anerkennung der Gesundheitsverwaltungsbehörden gewonnen. (2) Zentrum für Diagnose und Behandlung von Zervixerkrankungen: Es wurde ein vollständiger „dreistufiger“ Screening-Ablauf für Gebärmutterhalskrebs etabliert; vorhanden sind Kolposkopiegeräte sowie Geräte für Zytologie und HPV-Virusnachweis. (3) Die gynäkologische Laparoskopie ist zu einem Routineverfahren geworden: Die Abteilung für Gynäkologie führt seit ihrer Gründung aktiv laparoskopische Operationen durch und hat bis heute Erfahrung aus nahezu 20.000 Operationen gesammelt; die offene Laparoskopie wird zur Behandlung großer Beckenzysten eingesetzt, insbesondere wurden in den letzten Jahren laparoskopische radikale Hysterektomien mit pelviner Lymphknotenentfernung bei gynäkologischen Malignomen in mehr als 200 Fällen durchgeführt. Die Abteilung legt Wert auf die umfassende Behandlung maligner Tumoren, betont die interdisziplinäre Zusammenarbeit und befürwortet individualisierte und minimalinvasive Behandlungskonzepte. (4) Hysteroskopische Diagnostik und Therapie werden klinisch breit eingesetzt: Die Hysteroskopie wird zur Diagnose und Behandlung von Unfruchtbarkeit, wiederholten Fehlgeburten, abnormer Endometriumhyperplasie und Endometriumkarzinom, Uterusmyomen, Polypen, Uterusmissbildungen und weiteren Erkrankungen eingesetzt. (5) Vaginale Operationen entsprechen dem modernen Konzept der minimalinvasiven Chirurgie: Die Nutzung der Vagina als natürliche Körperhöhle für Hysterektomie, totale Beckenbodenrekonstruktion, verschiedene Beckendrainagen und andere Eingriffe entspricht dem Konzept der minimalinvasiven Chirurgie; im Raum Suzhou wurden die totale Beckenbodenrekonstruktion und die mitturethrale Schlingenoperation zur Behandlung der Harninkontinenz durchgeführt, mit gutem sozialem und wirtschaftlichem Nutzen. 6. Forschung und Lehre: Die Abteilung hat bisher 5 Forschungsprojekte übernommen, mehr als 30 Artikel veröffentlicht, war Hauptautorin bzw. Mitautorin eines Fachbuchs und hat 2 medizinische Patente angemeldet.